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| "Grünes Licht für die Zukunft!" | 29.07.2010 |
In der Zeit vom 2. bis zum 13. August 2010 geht die wupsi mit einem neuen System zur Kontrolle elektronischer AboTickets in den Testbetrieb.
Die elektronische Einstiegskontrolle ist Teil eines umfangreichen Projektes, in dem neue Bordcomputer, die künftig hochmoderne technische Anwendungen für die Busse der wupsi ermöglichen, in die Fahrzeuge integriert werden.
Durch diese neuen Bordsysteme wird es unter anderem künftig möglich sein, elektronischen Tickets im Chipkartenformat, die derzeit vor allem durch Kunden mit AboTickets angewendet werden, direkt durch das Vorhalten vor das Gerät kontaktlos zu prüfen.
"Bereits vor einigen Jahren wurde bei uns eingeführt, dass die Fahrgäste den vorderen Einstieg beim Fahrer nutzen. Hier unterzog unser Fahrpersonal die Tickets der Kunden bisher einer Sichtkontrolle" erläutert Marc Kretkowski, Vorstand der wupsi. Um die Ticketkontrolle künftig effektiver und schneller zu gestalten, wird die wupsi die elektronische Einstiegskontrolle perspektivisch in allen Bussen einführen. Zunächst wird das System jedoch in den ersten zwei August-Wochen in sechs Bussen auf den Linien 201, 202, 204 und 231 getestet.
"Ziel unseres Testbetriebes ist es einerseits, das neue System in seiner Anwendung zu überprüfen und festzustellen, wie unsere Kunden mit der neuen Technik zurecht kommen" so Kretkowski. Zudem sei es bei der Einführung ähnlicher Kontrollsysteme bei anderen Verkehrsunternehmen zu Problemen bei der Lesbarkeit der Chipkarten gekommen, die auf Fehler seitens der Chipkartenhersteller zurückgeführt wurden. "Auch hier wollen wir bereits im Testbetrieb im Sinne unserer Kunden ermitteln, bei welchen Kartenchargen es zu Problemen kommen kann. So können wir rechtzeitig vor dem Echtbetrieb des neuen Systems in allen Bussen für einen frühzeitigen Austausch gültiger aber fehlerhafter Karten sorgen."
Für die Kunden werde sich die elektronische Einstiegskontrolle als sehr komfortabel erweisen, ist sich Marc Kretkowski sicher. "Der Fahrgast hält sein E-Ticket künftig vor das elektronische Lesegerät im Fahrzeug und erhält sofort durch die Anzeige grünes Licht für sein gültiges Ticket. Dieser Vorgang erfolgt durch das Vorhalten des Tickets völlig kontaktlos, ähnlich wie es Leverkusener Fußballfans bereits seit der letzten Saison aus der BayArena kennen." Das kurze Vorhalten des E-Tickets vor das Lesegerät sorge für ein einfaches und schnelles Einchecken im Bus – quasi im Vorbeigehen.
Das elektronische Busticket sei zudem das Format der Zukunft. "Natürlich wird es bei uns weiterhin Papiertickets geben. Die Umstellung auf elektronische Tickets spart jedoch Ressourcen, da das Papier für die Fahrscheine eingespart werden kann. Daher leisten wir auch hier einen Beitrag zur Nachhaltigkeit" sagt der Unternehmensvorstand. Insgesamt entlastet würden zudem die ehrlichen Kunden der wupsi, da mit dem neuen Kontrollsystem Schwarzfahrer schnell und effektiv ermittelt werden könnten. "Ich bin sicher es ist im Sinne unserer Kunden, wenn Schwarzfahrer, die sich auf Kosten der zahlenden Fahrgäste bereichern, künftig besser ermittelt werden können" stellt Kretkowski fest.
Begleitet wird der Testbetrieb durch Servicepersonal der wupsi, das den Fahrgästen mit Rat und Tat zur Seite steht. In den Testbussen sowie in den wupsi-KundenCentern stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Fragen der Kunden zur Verfügung. Alle Informationen rund um die elektronische Einstiegskontrolle erhalten die Fahrgäste zudem in Form von Broschüren und Plakaten in den Testbussen, die von außen durch ihre entsprechende Fahrzeugbeklebung erkennbar sind, sowie in den KundenCentern.
JK 29.07.2010
Weitere Informationen zum Testbetrieb der elektronischen Einstiegskontrolle erhalten Sie hier.
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