Photovoltaik: Mit Solarenergie zum Selbstversorger

Der öffentliche Personennahverkehr mit Bussen und Bahnen bietet eine unabhängige, flexible und generationsübergreifend nutzbare Mobilität und gewinnt auch im Hinblick auf den Umwelt- und Klimaschutz immer mehr Bedeutung.

Auch bei der wupsi spielt das Thema Umwelt- und Klimaschutz eine zentrale Rolle: Linienbusse tragen durch ihre verringerte Schadstoffbelastung im Vergleich zum Individualverkehr aktiv zum Klimaschutz bei. So entlasten sie die Menschen vor Schadstoff- und Lärmemissionen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld. Mit der wupsi und ihrem regionalen ÖPNV-Angebot werden mehr als 32,5 Millionen Fahrgäste im Jahr selbst zu aktiven Klimaschützern. 

Mit ihren Angeboten ist die wupsi ein wichtiger Partner für die Stadt Leverkusen und den Rheinisch-Bergischen Kreis, der wesentlich zur Erreichung der kommunalen Klimaschutzziele in der Region beiträgt. Aber nicht nur durch den Einsatz ihrer Linienbusse, die zahlreiche Fahrten des Individualverkehrs ersetzen, sondern vielfältige weitere Maßnahmen bemüht sich die wupsi als Unternehmen, dem Klima- und Umweltschutz bei der täglichen Arbeit Rechnung zu tragen. 

So erfolgt die Energieerzeugung für die Firmengebäude zum Beispiel durch großflächige Photovoltaikanlagen. Damit hat die wupsi eine wichtige Entwicklung im Bereich der regenerativen Energien vollzogen: Mit der Installation von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Betriebshöfe in Leverkusen und Bergisch-Gladbach ist das Unternehmen zum fast vollständigen Energie-Selbstversorger geworden. 

Über 1.700 Module wurden auf rund 2.300 Quadratmetern Dachfläche in Leverkusen (1.815 m2) und Bergisch Gladbach (395 m2) verbaut. Die Photovoltaik-Elemente haben eine elektrische Leistung von 328 kWp (Leverkusen 275 kWp, Bergisch Gladbach, 53 kWp).

Auf dieser Basis und unter Berücksichtigung der regionalen klimatischen Gegebenheiten können auf beiden Betriebshöfen zusammen durchschnittlich 300.000 kWh Energie pro Jahr erzeugt werden. Diese erzeugte Energie entspricht beispielsweise einem angenommenen jährlichen Stromverbrauch von rund 200 Single-Haushalten oder ca. 75 Kleinfamilien.

Mit der Photovoltaik-Anlage kann die wupsi zudem rund 240 Tonnen CO2 an den Unternehmensstandorten einsparen. Dies entspricht bspw. dem CO2-Ausstoß von rund 223 Flügen vom Flughafen Köln-Bonn nach New York.

Damit bietet die wupsi nicht nur klimafreundliche Mobilität in der Region, sondern sorgt durch umfangreiche betriebliche Maßnahmen selbst für deutliche CO2-Einsparungen!