NRW Rollatortag

Termine:
Mittwoch, 20. September 2017
10 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz Opladen in Leverkusen
Organisiert von der wupsi

Donnerstag, 21. September 2017
9:30 bis 13:00 Uhr in Bergisch Gladbach Bensberg, vor der Hauptgeschäftsstelle der Bensberger Bank (Anschrift: Schloßstraße 82, 51429 Bergisch Gladbach) 
Organisiert von der Stadtverkehrsgesellschaft Bergisch Gladbach.

Zum Rollatortag:
Der NRW Rollatortag ist eine landesweite Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Verkehrsministeriums. Seit 2015 findet er jedes Jahr während der Europäischen Woche der Mobilität statt.

Ziel der Veranstaltung ist es einerseits, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen praktische Hilfestellung zu leisten und andererseits eine möglichst breite Öffentlichkeit für die besonderen Bedürfnisse dieser Menschen im öffentlichen Verkehrsraum zu sensibilisieren.

Mittlerweile beteiligen sich mehr als 20 Städte in NRW. Organisatoren sind in der Regel die kommunalen Verkehrsunternehmen, die gemeinsam mit verschiedenen lokalen Akteuren ein breitgefächertes Angebot zusammenstellen.

In Leverkusen übernimmt daher die wupsi die Organisation des Rollatortages. In Bergisch Gladbach ist es die Stadtverkehrsgesellschaft.

Rollatortag in Leverkusen:
Am 20. September in Leverkusen bietet das Sanitätshaus RECARA einen kostenlosen Technik-Check für alle Rollatoren und praktische Übungen auf einem Rollatorparcours an. In einem Linienbus der wupsi können Besucher abseits des allgemeinen Verkehrsgeschehens die sichere Nutzung des ÖPNV trainieren und sich mit den verschiedenen Einrichtungen des Busses vertraut machen. Die Polizei klärt über die Gefahren des toten Winkel auf und gibt wichtige Tipps zur Kriminalprävention. Die Geriatrische Abteilung des St. Josef Krankenhauses in Wiesdorf hilft mit Ratschlägen für den Alltag mit Rollator.

"Viele Menschen, die aus gesundheitlichen oder aus Altersgründen nicht mehr gut zu Fuß sind, erobern sich mit einem Rollator viel Mobilität und damit Freiheit zurück", weiß wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski. "Nach unseren Erfahrungen gibt es aber immer wieder Unsicherheiten, wie man sich mit einer fahrbaren Gehhilfe im Bus richtig verhält. Dabei wollen wir helfen."

Aber auch andere Nahverkehrskunden will die wupsi mit der Veranstaltung auf die besondere Situation von Rollatornutzern hinweisen. Wenn andere Fahrgäste wissen, welchen Herausforderungen sich ältere oder gehbehinderte Menschen in Bus und Bahn stellen müssen, dann fällt die gegenseitige Hilfe beispielsweise beim Einstieg oder beim Ticketkauf sicherlich leichter.